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Trinidad
Trinidad, direkt an der Südküste von Kuba gelegen, hat Touristen einiges zu bieten. Insgesamt leben in der Stadt etwa 36.000 Einwohner und genießen das süße Leben. Touristen müssen sich aber gar nicht für eine der Sehenswürdigkeiten von Trinidad entscheiden, wenn sie mehr über die Kultur und die Menschen Kubas kennen lernen möchten. Schon wenn man durch die Straßen von Trinidad geht, kann man kubanische Luft schnuppern. Außerdem laden einen viele wunderschöne Sandstrände zum Genießen des schönen Wetters ein. Wer dahin gegen lieber etwas mehr Abenteuer und Abwechslung sucht, hat die Möglichkeit, im Meer zu schnorcheln. Weitere Ausflugsziele, welche sich in der Nähe von Trinidad befinden, sind der Nationalpark Topes de Collantest, der sich in der Sierra de Escambray befindet, sowie die Halbinsel Ancón und das Zuckerrohrtal Valle de los Ingenios. Als beeindruckendste Sehenswürdigkeit gilt aber die Plaza Mayor. Hier findet man alle bedeutenden Museen, welche einem viel über die Geschichte der Kolonialzeit berichten können. Allerdings findet man im kolonialen Zentrum von Trinidad wenig Hotels, Restaurants und Geschäfte, so dass es in diesem Viertel eher ruhig zugeht.
Urlauber wissen an Trinidad vor allem die schöne Natur zu schätzen. Neben beeindruckenden Sandstränden und versteckten Buchten erwarten einen auch viele exotische Pflanzen und Tiere. Außerdem darf man sich auf interessante Geschichten aus der Vergangenheit Trinidads freuen. Für Stimmung sorgt jedes Jahr mit seinen heißen Rhythmen der Karneval. Mittlerweile ist Trinidad auch zu einem Paradies für Radfahrer geworden. So kann man in beispielsweise 15 Tage eine Radtour quer durch die schönsten Gegenden Trinidads machen.
Möchte man mehr über Kuba als Zuckerrohrhersteller wissen, so kann man das Valle de los Ingemios, das Tal der Zuckermühlen, östlich von Trinidad besuchen. Etwa bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts stellte dieses Tal das Zentrum der kubanischen Zuckerindustrie dar. Auch heute noch ist der Ort bei Trinidad wichtig für die Herstellung von Zuckerrohr und Tabak. Etwa jeder sechste Kubaner lebt vom Zucker. Doch das Tal der Zuckermühlen gewährt einem nicht nur in einen Einblick in die Herstellung von Zuckerrohr, sondern ist gleichzeitig auch ein Mahnmal für die über eine Millionen Sklaven, welche bis zum Ende des 19. Jahrhunderts in den Fabriken und auf den Feldern arbeiten mussten.
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